Warum Jesus das Brot im Feistritztal nicht teilt

Gründonnerstag im Feistritztal. Der fünfte Tag der Karwoche. Heute gedenken nach christlicher Überlieferung viele Gläubige des letzten Abendmahles Jesus am Vorabend seiner Kreuzigung.

Als letztes Abendmahl, wird das Mahl bezeichnet, das Jesus Christus mit den zwölf Aposteln zur Zeit des Pessachfestes vor seinem Kreuzestod in Jerusalem feierte. Es wird datiert in der Amtszeit von Pontius Pilatus 26 bis 36 n. Chr., welcher römischer Statthalter in Judäa war. Bei diesem Mahl brach Jesu das Brot und teilte dieses mit seinen Jüngern. Das gleiche tat er mit einem Kelch Wein und stiftete mit dem Auftrag „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ das gemeinsame Mahl als Zeichen seiner bleibenden Gegenwart. Das Christentum gedenkt dieses Auftrags alljährlich in der Karwoche am Gründonnerstag, also genau heute.

Das Abendmahl kann also als Synonym des Teilens angesehen werden. Jesus hat den Aposteln die Wichtigkeit des Teilens näher gebracht. Aber nicht nur das. Er könnte auch als erster Umweltschützer der Erde bezeichnet werden, denn er verwies oft auf den behutsamen Umgang mit den Ressourcen, und die Erhaltung der Artenvielfalt und die Reinhaltung von Luft, Wasser und Natur. Der geschichtliche Jesus würde sich heute unter anderem auch dafür einsetzen, dass Lebensräume von Menschen erhalten bleiben.

Genau für das steht die Wachmann Muehle, vor allem der Muehlenlaib mit seinem umweltfreundlichen, regionalen, grünen Antlitz. Er ist so ein göttliches, einfaches, schönes Lebensmittel, eben nur aus Roggen, Wasser und Salz produziert mit umweltfreundlicher 100% hauseigener Wasserkraft. Genau deshalb wird er von Jesus auf der Kampagne des Muehlenlaibs beschützt.

Der Bezug zum letzten Abendmahl war also sehr naheliegend – die Rückbesinnung auf die biblische Idee des Brotteilens war der wichtigste Aspekt für die Wachmann Muehle. Um diese Idee bildlich darzustellen, stand am Beginn eines der berühmtesten Wandgemälde der Welt, nämlich „Das Abendmahl“ von Leonardo da Vinci. Habt ihr euch vor diesem Hintergrund das Bild zum Beispiel auf den Brotmobilen der Wachmänner schon mal genauer angesehen?

 

 

„Sorry Jungs“ steht eigentlich für sich. Der Muehlenlaib ist ein natürliches, nachhaltiges Brot ohne Zusatzstoffe und so gut, dass einem nur beim Geruch des frisch gebackenen Muehlenlaibs schon das Wasser im Mund zusammen läuft und man es deshalb erst recht nicht teilen will.

Doppeldeutigkeiten und Interpretationsspielraum wohin das Auge reicht. Das fanden nicht nur die Wachmänner gut, sondern auch die Kreativwirtschaft… Doch genau das ist doch so interessant an dem Ganzen, oder?

FAST ZU GUT ZUM TEILEN

Die Muehle. Ein Laib.

Der Muehlenlaib ist Sinnbild für eine bewusste Grundlage des nachhaltigen Lebens und der Kultur im Feistritztal. Ein Leben und eine Kultur, die eben auch fast zu gut zum Teilen scheint. Viele Feistritztaler folgen dem Aufruf, das Feistritztal weiterhin zu beschützen. Mitmachen kann jeder mit dem Hashtag #FZGZT auf Facebook. Im Blog zum Feistritztal www.fast-zu-gut-zum-teilen.info teilen wir diese und weitere Geheimnisse vom Leben, der Kultur und den Produkten aus und rund um die Feistritz unter uns Freunden.

Kommentar schreiben

Kategorien