Österreich schaut auf Vorzeigeprojekt im Feistritztal

 Die Wachmann Muehle an der Feistritz produziert mit einem kleinen Flusskraftwerk seit vielen Jahrzehnten selbst Strom und ist somit den Werten des Feistritztales stets treu geblieben. Dies war der Anstoß für die Kommunikation des CO2-neutralen Geschäftsmodells nach Außen.

Um möglichst viele Unternehmer im Feistritztal zu überzeugen, dass eine nachhaltige Nutzung eines Betriebs durch die Kraft der Feistritz nicht nur möglich ist, sondern auch die Umsatzzahlen steigern kann.

 

Überzeugt hat man dadurch auch die Kreativwirtschaft, eine Plattform der Wirtschaftskammer. Diese ist auf die erfolgreiche Paarung „Handwerk-Kreativität“ aufmerksam geworden, und hat das steirische Vorzeigeprojekt als „Kreativwirtschaftsgeschichte des Jahres 2016″ ausgezeichnet.

Doch wie kommt es, dass ein Mühlenbetrieb aus Hirnsdorf  bei einem Kreativwettbewerb siegt? Der Bäckermeister der Wachmann Muehle Florian Wachmann beauftragte im Zuge der Übernahme des elterlichen Traditionsbetriebes die Grazer Kreativagentur KNIF Marketing eigentlich nur damit, ein neues Logo zu entwickeln. Dass er im Rahmen der Kooperation mit dem Kreativschaffenden Gregor Fink, Fotograf Rene Strasser und Grafikdesignerin Sabrina Hackl die ganze Bäckerei auf den Kopf gestellt hat, beweist heute eine komplette Neuausrichtung in Auftritt und Strategie des Unternehmens. Mittlerweile ist es ein perfektes Beispiel dafür, wie viel Mehrwert ein Unternehmen erwirtschaften kann, wenn es bewusst viel Zeit in langfristige Marketingstrategien investiert, statt nur auf traditionelle Werbung zu setzen.

Doch überzeugt euch selbst. Der Preis des österreichweiten Kreativwettbewerbes war ein professioneller Imagefilm über die Wachmann Muehle und die Kooperation.

Dieses neue Image-Video war auch Anlass für Gertraud Leimüller von den Salzburger Nachrichten, die Wachmann Muehle mit ihrem Muehlenlaib als Beispielsunternehmen zu kommunizieren, in dem Waren ihre eigene Seele haben: „Niemand kauft mehr Schwarzbrot allein. Man kauft Lifestyle, Natürlichkeit, Umweltschutz und Ehrlichkeit.“ Eben genau fdas, wofür das Feistritztal steht.

Doch wie sah nun wirklich die Preisverleihung aus? Und wie geht es in der Zukunft weiter? Dies könnt ihr in folgendem Video nachforschen:

Mit dieser Erfolgsstory schafften es die alten Jugendfreunde sogar, als Steirer des Tages erwählt zu werden!

So viel positives Feedback stärkt das Duo und allen Mitarbeitenden mit Vollgas weiter zu machen und sich von den vielen Supermärkten mit ihren Aufbacken-Stationen nicht unterkriegen zu lassen, sondern weiterhin bei der Produktion auf Nachhaltigkeit durch die Kraft der Feistritz, Natürlichkeit und Ehrlichkeit zu setzten.

Die Urkunde der Gewinner der Kreativwirtschaftsgeschichte 2016, © Kreativwirtschaft Austria /TullnFilm

 

 

Interviewrunde mit Experten der Kreativwirtschaft, © Kreativwirtschaft Austria /TullnFilm

 

Verkostung des Muehlenlaibs zum krönenden Abschluss © knif.marketing

 

 

 

 

 

 

FAST ZU GUT ZUM TEILEN

Die Muehle. Ein Laib.

Der Muehlenlaib ist Sinnbild für eine bewusste Grundlage des nachhaltigen Lebens und der Kultur im Feistritztal. Ein Leben und eine Kultur, die eben auch fast zu gut zum Teilen scheint. Viele Feistritztaler folgen dem Aufruf, das Feistritztal weiterhin zu beschützen. Mitmachen kann jeder mit dem Hashtag #FZGZT auf Facebook. Im Blog zum Feistritztal www.fast-zu-gut-zum-teilen.info teilen wir diese und weitere Geheimnisse vom Leben, der Kultur und den Produkten aus und rund um die Feistritz unter uns Freunden.

 

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